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Cordula Steinke
Cordula Steinke
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KITA 21

 

Zum zweiten Mal wurde der AWO Strandkindergarten am 09. September 2015 im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung als „KITA21“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung als „KITA21“ erhalten Kindertageseinrichtungen, die sich in ihrer Bildungsarbeit und Alltagsgestaltung an dem Konzept von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung orientieren. Ziel dieses Bildungskonzeptes ist es, Kindern die Möglichkeit zu geben, sich auf vielfältige und spielerische Weise mit zukunftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen, sich hierbei Zusammenhänge zu erschließen und zu erfahren, dass ihr Handeln von Bedeutung ist. Dadurch entwickeln die Kinder ein Bewusstsein für den Wert der Dinge, für einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen und einen fairen Umgang mit der (Um-)Welt. Der AWO Strandkindergarten erhielt die Auszeichnung „KITA 21 2015“ für das Projekt „Wie kommt der Müll in die Ostsee und geht der wieder weg?“

 

Am 15. September 2016 wurde der AWO Strandkindergarten im Wälderhaus der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Hamburg, bereits zum dritten Mal, zur „KITA 21 2016“ ausgezeichnet. Der AWO Strandkindergarten erhielt diese Auszeichnung für die Bildungsarbeit zum Thema: „Hurra, wir bewirtschaften einen eigenen Schrebergarten!!!“ Nachdem diverse Vorbereitungen gemacht wurden, haben die Kinder fleißig angepflanzt. Im Gemüsebeet wurde Kohlrabi, Möhren, Erbsen und Mais angepflanzt und Kartoffeln gesetzt. Im Gewächshaus wurden Tomaten, Gurken, Salat und Paprikapflanzen eingesetzt. Außerdem gab es noch Rhabarber und Kürbispflanzen, sowie ein Kräuterbeet wurde angelegt. Es wurden kleine Obstbäume gepflanzt und Beerensträucher, wie Johannisbeeren in unterschiedlichen Farben, Stachelbeere und Himbeere. Des Weiteren wurden Weintraubenreben eingepflanzt, auf besonderen Wunsch der Kinder, natürlich Weintrauben ohne Kerne. Alles was angepflanzt wurde, war im Vorfeld von den Kindern abgestimmt worden. Da unsere Kinder gerne graben, wurde in einer Ecke des Gartens eine große „Buddelecke“ angelegt, in der alle Kinder –wann immer sie wollen- graben dürfen. Auch dies war ein Wunsch der Kinder. Die Ernte wurde weiter verarbeitet. So gab es unterschiedliche Salate, aus den Tomaten wurde Ketchup oder Tomatensuppe gekocht. Den Kohlrabi und die reifen Erdbeeren haben die Kinder auch gerne einfach so „nebenbei“ gegessen. Während der „Wachstumsphase“ im Sommer sind täglich freiwillige Kleingruppen in den Schrebergarten zum Gießen gegangen. Es wurde, wie schon beschrieben, u.a. auch Mais angebaut, da unsere Kinder gerne Popcorn selber machen wollten. Der Maisanbau ist zwar geglückt, aber die Umsetzung in Popcorn hat leider nicht funktioniert. Hier konnten die Kinder „hautnah“ erleben, dass nicht immer alles gelingt.